Mitfiebern mit Tom...

Der neunjährige Tom van Edig ist bereits frühzeitig vor Beginn der mini-Meisterschaften in der Halle und spielt sich mit seiner Mutter Kirsten ein.

 

Mir fällt direkt auf, dass Kirsten nicht zum ersten mal einen Schläger in der Hand hält. Sie erzählt, dass sie früher auch an den mini-Meisterschaften teilgenommen habe und anschließend in einer Tischtennis AG am Gymnasium Korschenbroich unter der Leitung von Herrn Helten gespielt habe. Jetzt hat die Familie einen Tischtennistisch im Keller.
Tom spielt im Trainingsanzug der Sportfreunde Neersbroich. Ja, er spiele in der E2 und es sind noch andere aus seinem Verein dabei und sein Freund komme auch gleich. Im letzten Jahr habe er auch schon bei den mini-Meisterschaften mitgespielt, sei aber da nicht über die Gruppenspiele hinaus gekommen. Tom spielt diesmal in einer Fünfergruppe und hat nun seinen Trainingsanzug abgelegt, um in seinem Borussia Mönchengladbach Trikot zu spielen. Das erste Gruppenspiel ging leider verloren. Am Ende standen den zwei Niederlagen jedoch auch zwei Siege gegenüber. Das Turnier ging für Tom mit dem Viertelfinale gegen Tobias weiter. Nach einer Niederlage verkündete die Turnierleitung, dass auch die Plätze 5 bis 8 ausgespielt werden, da noch nicht klar ist, bis zu welcher Platzierung es mit dem Kreisentscheid weiter geht. Im Platzierungsspiel um die Plätze 5 bis 8 musste Tom eine Niederlage gegen Alexander einstecken. Nun musste noch der 7. Platz gegen Leon ausgespielt werden. Tom gewann den ersten Satz. Am Ende konnte er das Spiel jedoch nicht gewinnen und belegte somit den 8. Platz. Tom war mit seinem Spiel nicht unzufrieden. Konzentriert und ruhig setzte er immer wieder seine Rückhand ein. Leon habe nur geschmettert, aber im ersten Satz kaum getroffen, den habe er gewonnen. Falls es mit dem Kreisentscheid noch klappt, habe ich ihm ein paar Trainingseinheiten angeboten. Tom erklärte jedoch, dass das nicht so einfach gehe. Er zählte mir dann gleich sein sportliches Wochenprogramm auf, wo da neben seinen vielfältigen Aktivitäten und natürlich seiner Klasse 4a der Andreas Schule und später das Gymnasium Korschenbroich keine Zeit mehr bleibe. Doch dann strahlte er: „ Samstag und Sonntag ist nichts.“ Da auch bei mir Sonntag geht, kommen wir vielleicht noch zusammen. Im Zweifel steht ja noch die Platte im Keller.